Donnerstag, 5. August 2010

Tag 36 - Souk

Das Motto des heutigen Tages lautete: "Akko - weils so schön war gleich nochmal!" Da wir wussten, dass es in Akko billig Falafeln gibt, fiel das Frühstück dementsprechend einfach aus. Nachdem wir noch schnell an "unserem Laden" Halt machten (aber immer noch kein Ergebnis da war) fuhren wir mit dem Zug direkt nach Akko. Zielstrebig steuerten wir den Souk an. Wir waren ja nicht zum ersten Mal hier und so wussten wir wo's lang geht. Am Trockenfrüchtestand erkannte man uns sogar wieder. Warum nur? ;-) Das tolle an Israel ist, man darf alles anfassen und probieren. So verzehrten wir heute u.a. Granatapfel, Kaktusfeige, Datteln, Feigen, verschiedenes getrocknetes Obst und allerlei Nusssorten. Nach einiger Zeit war dann wieder mal eine Falafel an der Reihe, die für uns gewöhnlich den kulinarischen Tageshöhepunkt darstellt. Auf der Fahrt zurück nach Haifa trafen wir unseren deutschen Zimmerkollegen aus Mainz mit dem wir uns über die israelische Handykultur amüsierten. Ein Deutscher telefoniert im Monat durchschnittlich 45 Minuten, ein Israeli dagegen 500! Diese Statistik können wir nur bestätigen. Sie wird jedoch relativiert, wenn man die Kultur kennenlernt und folgenden Satz "unseres Ladenbesitzers" (nicht der kleine Junge) hört: "In Germany 'time' is 'time' - in Israel 1 hour is 3 hours". Vielleicht könnte es aber auch an den 2 bis 3 Handys liegen, die ein Israeli im Durchschnitt besitzt. Nach mehr als einer weiteren Stunde in "dem Laden" konnten wir stolz unser Ergebnis nach Haus tragen. Was das nur ist? =) Zurück in Deutschland wird mehr verraten. Jetzt verspeisen wir gerade getrocknete Datteln und Aprikosen, die wir heute auf einem der riesigen Obstmärkte gekauft haben. Morgen fahren wir nach Netanja, weiter in den Süden. Wir wünschen eine geruhsame Nacht!

1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr,
    das mit den Handys kann ich absolut verstehen, denn ich habe dieses Jahr festgestellt, dass jeder Opa min. 2 hat. Auch bin ich der Meinung, dass die iPhone-Durchdringung deutlich höher ist als bei uns.
    Schalom aus Schland
    Daniel

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