Sonntag, 8. August 2010

Tag 39 - Netanja

Um den für uns ziemlich hohen Preis der Unterkunft voll auszunutzen, aßen wir uns beim Frühstück nochmal richtig satt und gingen anschließend duschen - zum Glück. Wie wenn wir es geahnt hätten, haben wir in unserer neuen Unterkunft alles außer eine Dusche. Doch das lässt sich verkraften, sind ja nur zwei Tage. Gegen zehn Uhr verließen wir das schwedische Guesthouse, besorgten noch etwas zu Essen und liefen zur Central-Bus-Station, die es hier in jeder größeren Stadt gibt. Nach einer spannenden Busfahrt ohne den wirklichen Namen der Haltestelle zu kennen, erreichten wir dann doch ohne Probleme unser Ziel. Wir trafen uns mit Joel in der Gemeinde, die wir gestern besucht hatten und wohnen nun hier für zwei Nächte im "Youth-Center" mitten in einem Industriegebiet. Um uns herum stehen verschiedene Instrumente, wir haben WLAN, einen PC, Küche, Bad, Telefon und Aircondition. Wir machten es uns auf den Sitz-Säcken gemütlich und genossen zum Mittagessen unsere Einkäufe. Mittags fuhren wir mit dem Bus in das Stadtzentrum, wo wir auf unserer Erkundungstour durch die Stadt wieder mal einen Obst- und Gemüsemarkt fanden - das Abendessen war gesichert. Netanja ist eine Küstenstadt, die eher von ihren Stränden als von ihren Sehenswürdigkeiten lebt und mit Hotels und Shopping-Malls viele Besucher anzieht. Mit ein paar echten Schnäppchen fuhren wir zurück ins Industriegebiet - die Märkte mit ihren Leckereien werden wir in Deutschland wirklich vermissen! Bis zum Abendessen klimperten wir dann noch etwas auf den Musikinstrumenten herum - gut, dass es keine Anwohner gibt ;-). Jetzt geht es dann wie jeden Abend duschen. Ach ne, da war doch was... Egal, ein Wasserhahn tut's auch! Bevor wir schlafen gehen können, müssen wir uns jedoch noch Betten bauen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen