Donnerstag, 15. Juli 2010

Tag 15 - Rotes Meer

Die Nacht auf dem Horeb hat uns trotz der tollen Eindrücke ziemlich ermüdet, was uns dazu bewegt hat einen ruhigen Tag einzulegen. So haben wir erst einmal ausgeschlafen und dann Pita mit Nutella zum Frühstück verschlungen. John (der Leiter des Shelters) hat in seiner lebhaften Andacht genau das Thema getroffen, über das wir gestern Abend gemütlich zu zweit diskutiert hatten - Epheser 5 ;-). Mit ausgeliehenen Schnorchel und Brille ging's anschließend an den Princess Beach, nahe der ägyptischen Grenze, wo man laut Auskunft der Shelter-Mitarbeiter am besten schnorcheln kann. Sie hatten wirklich nicht zu viel versprochen!! Die Korallenriffe waren der Wahnsinn und wir sahen Fische in allen Farben und Formen - Nemo war auch dabei! Das Mittagessen fiel leider anders aus als geplant. Unsere Wurst war verschwunden. Auch nach eingehender Recherche war sie nicht aufzufinden und wir waren gezwungen unseren Speiseplan zu ändern und erneut auf Nutella zurückzugreifen, was uns den Kommentar ,,ah, die Heimat" von einem österreichischen Mitarbeiter einbrachte. Ohne das schlechte Gewissen, lernen zu müssen, konnten wir endlich mal in Ruhe lesen. Eben gab es dann Abendessen - Rührei mit Wurst und Pita, für das wir extra nochmal einkaufen gegangen sind. Bis vor kurzem haben wir uns dann noch mit einer Gruppe Kibbuz-Helfern aus Sdeh Boker unterhalten, von denen einer von seinem Vater einen ,,Gutschein" für drei Monate Kibbuz geschenkt bekommen hat - ohne dessen Wissen. Zudem spricht er weder Englisch noch Hebräisch. Jetzt geht's zur allabendlichen Dusche und dann ins Bett.

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